Über mich

Hallo und herzlich willkommen auf meiner Homepage! Ich freue mich, dass Sie hier sind und mehr über mich erfahren möchten. Mein Name ist Sabrina Simon, ich bin Jahrgang 1979 und gelernte Sonderpädagogin. Doch meine Reise führte mich auf einen ungewohnten, aber wunderbaren Pfad – zurück zu meinen Wurzeln und meinen größten Leidenschaften: der Natur und dem Gärtnern.

        Mein Weg zur Selbstständigkeit

Nach einer schweren Krankheit wollte ich neue Wege gehen und meine Leidenschaft zum Beruf machen. Ich träumte davon, etwas zu schaffen, das nicht nur mir Freude bereitet, sondern auch anderen Lebewesen zugutekommt. So begann meine Reise in die Welt der Pflanzen und Gärten. Zunächst machte ich einige Umwege, die mich in eine Gärtnerei und Baumschule führten. Doch was ich dort erlebte, war alles andere als das, was ich mir erhofft hatte. Die gängigen „Hausmeisterschnitte“, das ständige Verteilen von Rindenmulch und die unendliche Anpflanzung von Hortensien, Kirschlorbeer und Co.  ließen mein Herz nicht höher schlagen. Ich wusste, ich kann es besser!

         Der Wendepunkt

Der Wendepunkt kam durch einen glücklichen Zufall. Ich erfuhr von einem Gemeinschaftsprojekt der unteren Naturschutzbehörde und des Landschaftspflegeverbandes Main-Kinzig. 2022 begann ich eine ehrenamtliche Ausbildung bei „Main-Kinzig-blüht-Netz“. Das war, als ich wirklich Feuer gefangen habe! Während dieser wertvollen Zeit lernte ich viel über die Zusammenhänge von heimischen Insekten und Pflanzen – ein wahres Aha-Erlebnis! Es war faszinierend zu entdecken, wie wichtig Biodiversität für unser Ökosystem ist und wie jeder Beitrag zählt.

        Die Leidenschaft für den Naturgarten

Nach meinem Abschluss in diesem Projekt war ich begeistert von der Idee des Naturgartens. Es war der perfekte Weg für mich, meinen Traum zu verwirklichen: Ein Garten, der sowohl Mensch als auch Tier erfreut und fördert. Ich besuchte mehrere Fortbildungen und tauchte immer tiefer in die Welt des biodiversitätsfördernden Gärtnerns ein. Die Vorstellung, ein kleines Paradies zu schaffen, in dem Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten ein Zuhause finden, beflügelt mich.

Mein Ziel ist es, Menschen zu inspirieren, ihre Gärten umweltfreundlicher zu gestalten und mehr über die Wichtigkeit heimischer Pflanzen zu lernen. Dabei lege ich Wert auf individuelle Beratung und kreative Lösungen, die zur jeweiligen Umgebung passen. Es ist mir ein großes Anliegen, in meinen Arbeiten Nachhaltigkeit und Ästhetik zu vereinen.

       Stetiges Lernen und Wachstum

Eines meiner Lebensmottos ist: Man hört nie auf zu lernen! Deswegen bilde ich mich ständig weiter und schaue nach neuen Möglichkeiten, meine Kenntnisse zu vertiefen. Im Winter 2025 werde ich an der Naturgarten Akademie meinen Naturgarten Profi Kurs beginnen, um mein Wissen weiter auszubauen und meine Fähigkeiten zu verfeinern. Ich glaube fest daran, dass lebenslanges Lernen der Schlüssel zu persönlichem und beruflichem Wachstum ist.

         Gärtnerin aus Leidenschaft

Ich bin Gärtnerin aus Leidenschaft und meine Mission ist es, Menschen mit der Natur zu verbinden. Mein Ansatz ist einfach: Ich möchte, dass Ihr Garten ein Ort des Wohlbefindens wird, nicht nur für Sie, sondern auch für die vielen Lebewesen, die ihn bewohnen. Ob es darum geht, einen naturnahen Garten zu gestalten oder Tipps zu geben, wie man die Artenvielfalt fördern kann – ich stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mir die Schönheit der Natur zu entdecken und Ihren persönlichen Rückzugsort zu gestalten. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um einen Raum zu schaffen, der nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ästhetisch ansprechend ist.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen an Ihre Projekten zu arbeiten!

Herzliche Grüße,

Sabrina Simon

 Meine 5 Grundregeln 

1. Artenvielfalt durch überwiegend heimische Stauden, Gehölze und Saatgut

  • Viele Insekten sind auf eine bestimmte Pflanze spezialisiert und benötigen spezifischen Pollen zur Aufzucht der nächsten Generation (Schlüssel-Schloss-Prinzip)
  • Sind optimal an den ortstypischen Standort angepasst
  • Bieten hohe Vielfalt, die es ermöglicht, sich an wechselnde Umweltbedingungen anzupassen
  • Bilden nachhaltige Gemeinschaften mit regional vorkommenden Tieren
  • bieten reichlich Pollen und Nektar für verschiedene Insekten über die gesamte Vegetationsperiode
  • Kostenloses Vogelfutter

2. Strukturen schaffen mit natürlichen und Recycling Materialien 

  • Ob Bruch- oder Lesesteine, alte Pflastersteine oder sogar Betonplatten – mit natürlichen und wiederverwendeten Materialien lassen sich außergewöhnliche Gestaltungsideen umsetzen.
  • Bepflanzte Trockenmauern sind nicht nur ein Hingucker, sondern auch für ein Quartier für Eidechsen, Hummeln und Co.
  • Totholz ist nicht tot, sondern eine Kinderstube für unzählige Käferarten
  • Wasserstellen sind überlebensnotwendig

3. Veränderungen zulassen - Ein naturnaher Garten verändert stetig sein Aussehen 

  • Pflanzen verhalten sich ähnlich wie wir Menschen. Sie suchen sich ihren Lieblingsplatz im Garten aus.
  • Sie möchten sich vermehren, daher jäten wir nichts was wir nicht eindeutig bestimmen können. Oft erwartet uns eine schöne „neue“ Entdeckung und das sogar noch kostenlos.

4. Auf Pestizide und synthetische Dünger wird komplett verzichtet 

  • Keine Pestizide!!!!
  • Weil auch ein angebliches „biologisches Mittelchen“ gegen Blattläuse, tötet andere Insekten!!!
  • Schädlinge sind zugleich Nützlinge!!!
  • Ein stabiles Ökosystem reguliert sich selbst

    5. Keine invasiven Neophyten 

    • Als invasive Neophyten bezeichnet man, gebietsfremde Pflanzen und Tieren, die absichtlich oder unabsichtlich eingeführt wurden, und sich bei uns in der freien Natur ausbreiten.
    • Die reduzieren den sowieso stark eingeschränkten Lebensraum heimischer Arten
    • Die bekanntesten sind z.B Kirschlorbeer, Sommerflieder und Kanadische Goldrute